Ziehen in der Brust – Woran liegt es und was soll ich tun?

Die Brust gilt als Inbegriff weiblicher Körperlichkeit. Das sehen Frauen genauso wie Männer. Von Jugend an ist sie ein erotisches Signal, Quelle weiblicher Lustgefühle und intime Brücke zwischen Mutter und Kind.

Die Brust einer Frau ist aber auch Spiegel ihrer Seele und reagiert hochsensibel auf hormonelle Veränderungen. Vielleicht haben Sie selbst schon festgestellt, dass sich Ihr Brustgewebe kurz vor Beginn der Periodenblutung wesentlich fester anfühlt als an anderen Tagen.

Die weiteren Informationen zeigen Ihnen die hormonellen Einflüsse auf die weibliche Brust, die Veränderungen, die während eines Monatszyklus auftreten können und wie Sie Brustbeschwerden wirksam und natürlich behandeln. Veränderungen im Brustgewebe lassen Frauen immer aufhorchen. Unterschwellig kommt schnell der Gedanke an eine mögliche bösartige Veränderung. Frauen ab einem Alter von 35 Jahren sollten daher ihre Brust regelmäßig auf Veränderungen untersuchen.

Es schmerzt und es zieht

Viele Frauen kennen es: das spannungs-, Schwellungs- und Schweregefühl, oft verbunden mit einer Größenzunahme der Brüste an den Tagen vor der Periode. Bei 75 Prozent der betroffenen Frauen ist dieses Brustspannen mit Schmerzen verbunden. Hinzu kommt oftmals eine Berührungsempfindlichkeit, die selbst das Tragen eines BH zur Qual werden lässt. Mediziner nennen dieses Beschwerdebild Mastodynie. Das bedeutet “Schmerzhaftigkeit der Brüste”. Diese Beschwerden treten ohne Gewebeveränderungen und Tastbefund (Knoten, knotige Veränderungen) in der Brust auf. Auch unter der Anwendung von hormonellen Arzneimitteln (z. B. Präparate zur Verhütung) oder in den Wechseljahren sind diese Beschwerden zu beobachten.

Obwohl in den meisten Fällen ungefährlich, schränkt die Mastodynie die Lebensqualität der betroffenen Frauen stark ein. Monat für Monat.

Die Hormone aus dem Gleichgewicht

Die Ursachen für diese Brustbeschwerden sind hormonassoziiert. Östrogen wird in den Eierstöcken gebildet und führt bei erhöhter Konzentration über eine vermehrte Wassereinlagerung im Brustgewebe zu dem beschriebenen Spannungsgefühl. Hohe Östrogenkonzentrationen führen auch zu einem Anstieg des Hormons Prolaktin. Prolaktin wird im Gehirn gebildet. Es führt im Brustgewebe zu vermehrter Durchblutung, sowie zur Anregung des Wachstums des Drüsengewebes. Untersuchungen zeigen, dass eine Therapie mit prolaktinsenkenden Präparaten einen positiven Einfluss auf Mastodynie, Spannungsgefühle und Schmerzen in der Brust hat.

Ziehen in der Brust – Kopfsache?!

Immer Öfter haben Schmerzen in der Brust psychosomatische Ursachen. Wie wir wissen können Stress, Unsicherheit und probleme in der Liebe  körperliche Schmerzen verursachen. Unteranderem auch Schmerzen oder ein Ziehen in der Brust.Um dem Ziehen auf den Grund zu gehen: Seit wann treten die Schmerzen auf? Ist in genau der Zeit etwas vorgefallen? Emotional? Yoga, Wellness, Entspannung können dann bei einem Ziehen in der Brust Wunder bewirken.

Homöopathische Lösung bei Mastodynie

Mastodynon® istein pflanzliches Arzneimittel mit einem Extrakt aus den Früchten des Keuschlammes (Agnus castus). Daneben sind in Mastodynon® die Heilpflanzen Tigerlilie (Lilium tigrinum), Alpenveilchen (Cyclamen europaeum), Blauer Hahnenfuß (Caulophyllum thalictroides), Schwertlilie (Iris versicolor) und Ignatiusbohne (Strychnos ignatii) enthalten. Durch die pflanzlichen Inhaltsstoffe ist Mastodynon® sehr gut verträglich.

Mastodynon® reguliert die Hormone

Die Inhaltsstoffe von Mastodynon® greifen schonend in das hormonelle Ungleichgewicht ein. Mit ihnen wird die Ursache der Beschwerden behandelt und nicht – wie bei der Therapie mit z. B. Schmerzmitteln – lediglich bestehende Beschwerden vorübergehend unterdrückt. Mastodynon® reguliert den Hormonhaushalt und unterstützt die Wiederherstellung des natürlichen Hormongleichgewichts. Eine der Hauptwirkungen ist die Normalisierung eines erhöhten Spiegels des Hormons Prolaktin. Dadurch kommt es neben der Wiederherstellung des hormonellen Gleichgewichts auch zu einer Linderung von prämenstruellen Brustbeschwerden (Mastodynie).

Ihr spannungs-, Schwellungs- und Schweregefühl in den Brüsten lässt meist spürbar nach. Damit Sie alle Tage Ihres Zyklus unbeschwert erleben können.

Mastodynon wirkt umfassend

Mit Hilfe der weiteren pflanzlichen Substanzen in Mastodynon® werden gleichzeitig auftretende Beschwerden wie nervöse Störungen, Kopfschmerzen, Gereiztheit und schmerzhafte Regelblutungen gelindert. Auch unregelmäßige Periodenblutungen “regeln” sich meist wieder. Die einzigartige Wirkstoffkombination unterstützt die Einstellung des natürlichen Gleichgewichts der weiblichen Hormone und Regulierung des Zyklus.

Was müssen Sie bei der Einnahme von “Mastodynon” beachten?

– Wie bei vielen pflanzlichen Präparaten setzt eine spürbare Besserung der Beschwerden meist erst nach einer Behandlungsdauer von 4-6 Wochen ein. “Mastodynon” sollte daher mindestens über drei Monate ohne Pause eingenommen werden.

– Wenn im Verlauf der Einnahme von “Mastodynon” eine Schwangerschaft eintritt, ist eine Fortführung der Therapie nicht mehr sinnvoll, da aufgrund der Hormonumstellung Ihres Körpers die mit “Mastodynon” behandelbaren Symptome nicht mehr auftreten. Setzt Sie das Arzneimittel dann bitte ab.

Die Natur braucht manchmal etwas Zeit

Mastodynon® ist ein pflanzliches und gut verträgliches Arzneimittel. Bei vielen Frauen ist schon nach einer vierwöchigen Einnahme eine deutliche Besserung der Beschwerden zu beobachten. Allerdings kann es sein, dass sich die volle Wirkung erst nach einer 3- bis 4-monatigen Einnahme einstellt. Setzen Sie das Präparat also nicht wegen einer vermeintlichen “Nichtwirksamkeit” zu früh ab. Besprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrem Apotheker, wie lange Sie Mastodynon® nehmen sollten, auch wenn sich die Beschwerden bereits deutlich gebessert haben. Meist wird die Behandlung nach Abklingen der Symptome noch mehrere Wochen weitergeführt, damit eine nachhaltigere Regulierung des hormonellen Zusammenspiels erzielt wird.

Wann zum Arzt?

Bei Knoten in der Brust denkt man natürlich schnell an eine bösartige Erkrankung: “Es könnte ja Krebs sein”. Deshalb ist eine Abklärung seitens Ihres Frauenarztes unbedingt anzuraten. Allerdings ist das Auftreten oder “schlimmerwerden” der Verhärtungen und Schmerzen in der Brust in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Monatsblutung schon ein starker Hinweis auf die Gutartigkeit der Beschwerden. Aber: Sicher ist sicher. Deshalb sollten Sie bei Bedenken den Gang zu Ihrem Frauenarzt nicht scheuen.

Brustkrebs: Vorbeugen ist besser …

Eigentlich denkt doch jede Frau: “Mich wird der Brustkrebs schon nicht treffen … “. Ungern konfrontiert man sich mit dem Gedanken an eine bösartige Erkrankung. Und so macht man Monat für Monat die Augen zu. Die Zahlen zeigen hingegen ein ganz anderes Bild: Jedes Jahr erkranken knapp 50.000 Frauen neu an Brustkrebs. Das heißt durchschnittlich leidet jede 11. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Damit ist das Mamma-Karzinom, wie der Brustkrebs von Medizinern bezeichnet wird, einer der häufigsten Todesursachen bei Frauen. Ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko haben Frauen, die älter sind als 50 und deren nahe Verwandte an Brustkrebs erkrankt waren oder sind.

Einmal im Jahr

Für Frauen ab einem Alter von 30 Jahren gibt es einmal im Jahr die Möglichkeit, eine Brustkrebs-Vorsorge-Untersuchung bei ihrem Frauenarzt in Anspruch zu nehmen. Ihr Frauenarzt wird Sie genau abtasten und nach möglichen Beschwerden fragen. Bei einem Verdacht auf Veränderungen werden weitere diagnostische Maßnahmen durchgeführt wie ein Ultraschall, eine Mammographie oder eine Gewebeentnahme.

Leider wird die Vorsorge-Untersuchung auch heute noch von viel zu wenig Frauen wahrgenommen. Gehen Sie also hin und nutzen Sie diese Chance.

Selbst ist die Frau

Die meisten Veränderungen fallen betroffenen Frauen viel eher auf als den Ärzten. Ganz wichtig ist deshalb neben der ärztlichen Krebsvorsorge eine regelmäßige und richtig durchgeführte Selbstuntersuchung der Brust. Denn Brustkrebs-Früherkennung kann Leben retten. Auch Ihres! Dabei ist es wichtig, dass Sie die Brustselbstuntersuchung auch wirklich regelmäßig, einmal im Monat durchführen. Erst mit der Zeit entwickeln Sie ein Gefühl für normales Brustgewebe. Am Anfang lohnt es sich auch durchaus an einem weiteren Tag im Monat die Selbstuntersuchung vorzunehmen – dann kann man Unterschiede und Auffälligkeiten wesentlich besser zuordnen.

So wird’s gemacht

Am besten führen Sie die Brustselbstuntersuchung in der ersten Zyklushälfte durch, denn kurz nach einsetzender Periodenblutung wird das Brustgewebe wieder lockerer. Achten Sie während des Abtastens darauf, ob Sie Veränderungen im Brustgewebe feststellen können, z. B.:

• Verhärtungen
• Eingezogene oder vorgewölbte Hautstellen
• Rötungen, Entzündungen
• Austreten von Flüssigkeit aus den Brustwarzen

Ergebnisse festhalten

Am besten Sie notieren sich die Ergebnisse der Brustselbstuntersuchung in einem Zykluskalender. Fragen Sie Ihren Frauenarzt! Notieren Sie auch die Stärke Ihrer Monatsblutung und etwaige zusätzliche Beschwerden, wie Kopfschmerzen oder Übelkeit und Erbrechen. So haben Sie immer einen guten Überblick über den Verlauf von zyklusbedingten Veränderungen oder Besonderheiten.

Bei Veränderungen: Zum Arzt

Falls Sie Veränderungen bei der Brustselbstuntersuchung feststellen, besprechen Sie diese bitte mit Ihrem Frauenarzt. Keine Sorge, die meisten Veränderungen sind gutartig. Dennoch ist eine regelmäßige Vorsorge wichtig. Und es ist besser einmal mehr Ihren Frauenarzt zu befragen, als einmal zu wenig. Übrigens sind die Heilungschancen bei Brustkrebs umso höher, je früher die Erkrankung diagnostiziert wird. Bei kleinen Knoten in der Brust muss auch heutzutage keine Frau mehr fürchten, die Brust abgenommen zu bekommen. Meist wird eine Brust erhaltende Operation durchgeführt, bei der hinterher kaum etwas zu sehen ist.

Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust

1. Betrachten Sie vor dem Spiegel die Form und das Aussehen der Haut und der Brustwarzen.

2. Heben Sie die Arme hoch und betrachten Sie jeweils von vorne und von bei den Seiten Ihre Brüste.

3. Tasten Sie dann zunächst im Stehen Ihre Brust mit den drei mittleren Fingern der flach aufliegenden Hand ab.

4. Beginnen Sie im oberen äußeren Viertel, hier ist das Brustgewebe bei den meisten Frauen dichter und fahren Sie im Uhrzeigersinn fort.

5. Dann drücken Sie jede Brustwarze einzeln zwischen Daumen und Zeigefinger und achten Sie darauf, ob Flüssigkeit austritt.

6. Anschließend wiederholen Sie das Abtasten im Liegen wieder kreisförmig ein Viertel nach dem anderen.

7. Suchen Sie mit den Fingern nach tastbaren Lymphknoten in den Achselhöhlen.

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