Weinen – Die heilende Kraft Deiner Tränen

Warum müssen wir weinen?

100 Liter Tränen soll der Mensch in seinem Leben vergießen. Gar nicht viel für ein Leben aus Freude und Schmerz.
Tränen reinigen nicht nur die Augen, sondern auch die Seele. Sie gewährleisten darüber hinaus Schutz vor einfliegenden Objekten oder Rauch und beinhalten Nährstoffe, ohne die unsere Augen nicht gesund blieben.


Tränen laufen von der Tränendrüse über die Tränengänge zur Nasenhöhle und wenn mehr als fassbar produziert werden, fließen sie aus den Augen und wir werden zu “Heulsusen”. Denn eines steht laut Statistik fest, Frauen weinen länger und öfter als Männer und ihre Tränen sind ein halbes Grad wärmer.
Dabei erfüllt das Weinen viele, heilsame Zwecke. Der emotionale Gewinn fließender Tränen ist in erster Linie: Trost und Anteilnahme. Befreiung von seelischer Last kann in therapeutischer Sitzung erfolgen und wird oft erlebt als “Steine, die einem vom Herzen fallen”.
Nach ausgiebigem Tränenfluss fühle der Mensch sich erneuert, “reingewaschen”, bereit für einen neuen Anfang.
Noch immer sind sich die Forscher aber nicht und einig darüber, welche Funktion das Weinen ursprünglich erfüllte. Dazu gibt es mehrere Theorien;

  • Lautlose Warnung oder Hilferuf für die verbliebenen Clan-Mitglieder,
  • Festigung der Mitglieder innerhalb einer Gruppe,
  • Förderung nicht-sprachlicher Kompetenz.

Auf jeden Fall wird ein weinendes Kind niemals seine Wirkung verfehlen, kulturunabhängig und die Menschen Familie vereinend.
Tränen muss niemand erklären. Bereits mit drei Wochen können wir weinen und ebenso wie im hohen Alter, erhöht sich dabei unsere Herzschlagfrequenz und die Atmung wird unregelmäßig.


Wenn wir emotionale Tränen vergießen, kann das die Reaktion auf Freude oder Leid oder Wut sein. Beinahe jede menschliche Gefühlsäußerung kann von Tränen begleitet sein. Das Erlebnis damit ist stark abhängig von der Welt, die uns umgibt. Sind wir alleine wenn wir weinen oder zusammen mit einem geliebten Menschen? Fühlen wir uns verstanden oder haben wir lange versucht, die Tränen zurückzuhalten?
Alle diese Umstände entscheiden über das Gefühl “danach”.
Begnadet sind die, die an liebenden Schultern ihren Schmerz lassen können und denen danach mit großem Feingefühl die Tränen getrocknet werden.

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