Schöne Haut – natürliche Regeneration

Die Schönheit steckt in Dir!

Wenn es der Seele gut geht, strahlt auch die Haut. Viele Frauen nutzen aus diesem Grund ganzheitliche Therapien für ihre Schönheit – für deren Wirksamkeit es allerdings keine wissenschaftlichen Belege gibt.
In der Kosmetikindustrie wird immer öfter und immer mehr auf naturkundliches Wissen- und Verfahren gesetzt. Besonders wenn es um die Schönheit geht, verstehen Frauen keinen Spaß und möchten sich und ihre Haut immer weniger mit Chemikalien oder anderen schädigenden Stoffen belasten.
Alternative Verfahren wie die Homöopathie, Tinkturen aus Bachblüten oder Schüßler-Salze sollen positiv auf den ganzen Organismus wirken und Körper, Geist und Seele gleichermaßen harmonisieren.
Sie aktivieren die Selbstheilung der Haut . Um sich eine eigene Meinung zu bilden, sollte man die verschiedenen Verfahren einfach mal ausprobieren. Dann kann man fühlen, ob und wie gut sie tun.

Natürliche Mittel für eine gesunde Haut

Schüßler-Salze


Es müssen nicht immer Abwehrschwäche, Magenschmerzen oder Schlafstörungen sein – mit Schüßler-Salzen lässt sich auch das tägliche Schönheitsprogramm bereichern. So kann Calcium fluoratum (Nr.1) allgemeine Hautprobleme lindern, Silicea (Nr.11) soll Fältchen mindern und das Bindegewebe stärken und mit Natrium chloratum (Nr.8) lässt sich der Wasserhaushalt der Haut verbessern. Die „Biochemie nach Schüßler“ umfasst neun weitere Mineralsalze und Spurenelemente. Der Oldenburger Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler war als homöopathischer Arzt tätig und entdeckte zwölf Mineralsalze, die für die Körperfunktionen seiner Meinung nach äußerst wichtig sind. Er entwickelte eine Methode zur Aufbereitung dieser Mineralsalze, damit sie entsprechend seiner Vorstellung vom Körper besonders gut aufgenommen werden können.
Schüßler-Salze gibt es in Tabletten-und Tropfenform oder als Globuli in den homöopathischen Potenzen D6 und D12 (1:1000 000 bzw. 1:1000000000000) in der Apotheke.
Die Einsatzgebiete für Schüßler-Salze sind vielfältig – ob ein gestörter Mineralienhaushalt, Seelentiefs oder spröde, rissige Haut. Am besten lässt man sich in der Apotheke ausgiebig beraten – und probiert dann die entsprechenden Salze aus.
Die Wirkung der Salze tritt allerdings erst nach einiger Zeit ein. Wer die Salze in Eigenregie ausprobieren möchte, sollte über mindestens drei Monate täglich drei bis fünf Tabletten jeweils eine halbe Stunde vor oder nach dem Essen im Mund zergehen lassen. Alternativ kann man sie in Wasser auflösen ( mit einem Kunststofflöffel verrühren!) und trinken.

Bachblüten


Bachblüten bieten ihre Pflanzenkraft für Haut, Haar und Gemüt. Sanft und einfach lässt sich mit Bachblütenarzneien etwas für die Schönheit tun.
Die bei uns wohl bekanntesten Bachblüten sind die Notfalltropfen, eine von Dr. Edward Bach selbst zusammengestellte Kombination aus fünf verschiedenen Blüten. Sie sollte in keinem Haushalt fehlen und hilft bei allen kleineren und größeren Notfällen.
Der britsche Arzt Dr. Edward Bach setzte auf die Selbstheilungskräfte des Körpers und vertrat die Meinung: Ist der Mensch im Einklang mit sich selbst, strahlt auch die Haut. Er war zudem überzeugt, dass dem Ausbruch von Krankheiten seelische Nöte vorausgehen und Heilung nicht aus dem Labor kommt, sondern aus der Natur.
Vor diesem Hintergrund sammelte er in den 1930er-Jahren Blüten, Knospen und Zapfen wilder Pflanzen und verdünnte sie so stark, dass nach seiner Vorstellung nur der „Abdruck“ der ursprungspflanze bzw. deren „Schwingungsenergie“ übrig blieb.
Bachblüten sollen im Gegensatz zut Homöopathie gegensätzlich wirken und negative Gefühle wie Ängste oder Unsicherheit in Freude und Selbstvertrauen verwandeln. Dabei sollen die Blüten nicht nur akute Leiden lindern – eine Bachblüten-Therapie sollte als „seelische Gesundheitsvorsorge“ verstanden werden.
Unter den 38 Bachblüten findet jeder die zur momentanen Gemütslage und zur Persönlichkeit passende(n). Alle Blüten tragen einen bestimmten Namenszusatz, der bereits verrät, wofür sie wirken sollen. So gilt der Ginster als „Hoffnungsblüte“, die Pinie als „Selbstakzeptanzblüte“ oder die Clematis als „Realitätsblüte“.
Bis zu sieben Tinkturen lassen sich aus den einzelnen Essenzen kombinieren. Nicht nur der Geist, auch trockene, strapazierte, gerötete oder unreine Haut wird durch die „ordnenden Impulse“ stimuliert. Auch bei den Therapein mit Bachblüten dauert es einige Wochen, bis sie ihre Wirkung zeigen.
Vor einer anwendung sollte man sich gut informieren: Apotheker, Heilpraktiker oder Kosmetekerinnen mit entsprechendem Fachwissen können hier weiter helfen.
Der persönliche Bachblüten-Mix wird vor Gebrauch mit einer Trägerlösung verdünnt. Dazu gibt man einen Tropfen jeder Pflanzenessenz in ein 30 Milliliter-Pipetten-Fläschchen und füllt es zu drei Teilen mit Wasser und zu einem Teil mit Alkohol.
In der Anwendung werden dann vier Tropfen von dieser Mixtur jeweils 30 Minuten vor den Mahlzeiten direkt auf die Zunge gegeben.
Für eine Bachblüten-Creme werden zwei Tropfen der ausgewählten Tinktur(en) in 100 Gramm Basiscreme aus der Apotheke oder in einer einfachen Tagescreme eingearbeitet.
Natürlich kann man die Tinkturen auch ins Badewasser geben und dies so zu einem wahren Energieträger machen.
Apotheken und Reformhäuser bieten eine große Auswahl an Bachblüten-Körperöle oder Badezusätze an.

Basenbad – Natürlicher Säre / Basen ausgleich


Ein Basenbad wirkt wie ein besonderer Energiestoß und tut immer gut. Der Mix aus basischen Mineralsalzen, Stein-und Meersalz hilft dabei, überschüssige Säuren aus dem Körper zu schwemmen und den Säure-Basen-Haushalt in Balance zu halten. Zusätzlich wird die Haut dabei bis in die kleinste Pore gereinigt.
Die Wirkungsweise funktioniert ganz einfach:
Die Salzkonzentration in einem Basenbad ist höher als die der Körperzellen. Dadurch gelangt ein Teil des Gewebewassers nach außen. Gleichzeitig gelangen Mineralien und Spurenelemente aus dem Badewasser in die Zellen. Nach dieser Auffrischung fühlt die Haut sich straffer an und ist besser durchfeuchtet. Nieren und Leber werden entlastet und die Poren von Abfallstoffen befreit.
Ein Basenbad entspannt, lindert Hautreizungen und kann bei leichten Formen von Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte das Hautbild verbessern.
Wer unter Herz-und Kreislaufproblemen oder Bluthochdruck leidet, sollte erst die Zustimmung seines Arztes einholen, bevor er ins Basenbad steigt. Im Allgemeinen ist es angeraten, sich zuerst mit seinem Dermatologen zu beraten.
Für ein Vollbad werden zwei bis drei Esslöffel basisches Badesalz in die Wanne gegeben. Ideal ist eine Wassertemperatur von 37 Grad, da kommt der Stoffwechsel besonders gut in Gang. Das Bad sollte 15 bis 20 Minuten nicht überdauern und ein-bis zweimal pro Woche nicht übersteigen.
Natürlich gibt es ferige Basenbäser-und Kuren in Apotheken und Reformhäusern zu kaufen.

Homöopathie für die Haut


Die namengebende und wichtigste Grundannahme der Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeits- prinzip des deutschen Arztes Samuel Hahnemann. Ähnliches soll durc Ähnliches geheilt werden.
Dazu soll ein homöopathisches Arzneimittel so gewählt werden, dass es an Gesunden ähnliche Symtome hervorrufen könnte wie die, an denen eine Kranker leidet.
Zur Herstellung der Arzneien werden die entsprechenden Grundsubstanzen einer sogenannten Potenzierung unterzogen, dabei werden sie wiederholt (meist im Verhältnis 1:10 oder 1:100) mit Wasser, Alkohol verschüttelt oder mit Milchzucker verrieben.
Um das passende Mittel zu finden, wird der Patient vom Arzt oder Heilpraktiker sehr genau befragt und betrachtet, um ein möglichst umfassendes Bild der Symtome zur erhalten.
Homöopathie wird bei vielen verschiedenen Erkrankungen eingesetzt, auch zusätzlich zur Allgemeinmedizin.
Aber auch in Sachen Schönheit kann man mit Homöopathie etwas bewirken. In vielen Apotheken gibt es homöopathische Globoli, die, je nach Zustand der Haut, verschiedene Wirkstoffe enthalten.
Calcium carbonicum hahnemanni hilft z.B. bei chronischen Hauterkrankungen, Selenium bei fettiger, zu Mitessern neigender Haut. Sulfur entlastet juckende und unruhige Haut und Thuja hilft Abhilfe bei fettig glänzender Haut und Haarausfall.
Da sich diese Substanzen gegenseitig in der Wirkung unterstützen und verstärken, werden sie oft zu „Komplexmitteln“ zusammengemischt.
Ein Arzt, der streng im Sinn des Homöopathie-Erfinders Samuel Hahnemann behandelt, verabreicht nur ein einziges Mittel. Dieses stimmt er in hoher Verdünnung auf die Konstition des Menschen ab. Das Ziel dabei ist es, Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Individuell zusammengestellte Arzneien oder Globoli können helfen, wenn die Haut unruhig und fleckig aussieht, juckt oder zu Unreinheiten neigt.
Wie bei allen Naturheilmitteln setzt auch die Wirkung von homöopathischen Arzneien erst nach einiger Zeit ein.
Über mindestens vier Wochen sollten jeweils fünf Globoli täglich eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten unter der zunge aufgelöst werden. Dann erfolgt eine einwöchige Pause, danach wieder vier Wochen Einnahme.

Welches Naturheilmittel für wen das geeignetste ist, muss man ausprobieren. Und das kostet schon etwas Zeit, da die Mittel alle erst nach einigen Wochen ihre Wirkung zeigen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn man tut sich auch schon beim Ausprobieren etwas Gutes und aktiviert zudem die Selbstheilung der Haut.

Schöne Haut- 5 einfache Tipps für eine schöne Haut

Schöne Haut ist kein Zufallsprodukt, sondern ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren. Bevor man teure High-Power Cremes kauft, sollte man sich die Anteile ansehen, die man selbst beitragen kann, um eine reine, gut durchblutete Haut zu bekommen.

1. Frische Luft – der kostenlose Kick

Jeder kennt den Effekt, den ein Spaziergang durch den Sturm hervor bringt. Warum sollte man so etwas nur im Urlaub anstreben? Jeden Tag eine Strecke zu gehen, statt zu fahren, bringt viel für die Frische des Teints.

2. Nicht die Heizung auf Hochtouren bringen

Die Haut mag es gar nicht, wenn sie mit trockener Heizungsluft sozusagen bombardiert wird. Die Heizung herunter schalten, sich lieber in eine Decke hüllen, tut dem Teint eindeutig gut. Und wenn man doch frösteln sollte, helfen ein paar Schritte oder ein wenig Tanzen ungemein, der Kreislauf wird angekurbelt. Der Effekt, siehe Punkt 1.

3. Regelmäßig ein Peeling machen

Ein Peeling ist so etwas wie eine Frischzellenkur für die Haut, bei der alte Schichten abgetragen werden. Ein Peeling kann man leicht selbst anrühren, mit geschrotetem Leinsamen oder Meersand zum Beispiel, denen man noch etwas Öl oder Honig hinzu fügt. Mit rotierenden Bewegungen einreiben, abwaschen – der Teint wirkt frisch.

4. Sauna für einen rosigen Teint

Dass Saunagänge ebenfalls die Durchblutung anregen, ist bekannt. Diesen Effekt kann man mit einem entspannenden, wohligen Besuch in einer Sauna verbinden, gerne auch eine Maske einwirken lassen. Das Resultat: schöne Haut!

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